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LESEZIRKEL 2025/2026

Das eigene Leben als Literatur

 

Fünf Dienstagabende mit Gabi Umbricht, Germanistin, Kulturvermittlerin und Literaturbegeisterte

 

Ort und Zeit: BISTRO ODEON BRUGG, 19.30 bis ca. 21 Uhr

Preis: 110 Franken für fünf Abende. Die Teilnehmenden profitieren bei klassischen Autorenlesungen im ODEON BRUGG vom reduzierten Eintrittspreis.

Anmeldung: Anmeldeformular unten, lesezirkel@odeon-brugg.ch oder an der Abendkasse

Auskunft: erteilt gerne Traudi Reimann unter lesezirkel@odeon-brugg.ch







    Anmeldeformular Lesezirkel 2025/2026








     

    Das eigene Leben als Literatur

    Um gute Geschichten zu schreiben, schöpfen Autorinnen und Autoren aus ihrer Fantasie und aus ihrem Leben. Dichtung und Wahrheit, hiess es schon bei Goethe.

    Seit einigen Jahren boomt das Genre der Autofiktion. Autofiktion bezeichnet in der Literaturwissenschaft einen Text, in dem eine Figur, die eindeutig als Autor:in erkennbar ist, in einer als fiktional gekennzeichneten Erzählung auftritt, also zum Beispiel in einem Roman. Eine Autofiktion ist also eine Mischung aus Erkenntnis und Erfindung, ein Hin- und Herwechseln zwischen Autobiografie und Fiktion. Der bewusste Umgang mit Wahrheit und Ästhetik macht diese Texte so speziell interessant. Autofiktion lässt den Autor:innen die Freiheit, Leerstellen nach ihrem Gusto zu füllen, Ereignisse zu gewichten, Unwichtiges wegzulassen, oder auch einmal grosszügig umzuschreiben. Die Texte werden an literarischen Qualitätskriterien gemessen.

    In unserem Lesezirkel beschäftigen wir uns mit fünf autofiktionalen Büchern aus den letzten zwei Jahren und diskutieren unter anderem auch darüber, inwiefern das Wissen über den Realitätsbezug unser Lesen verändert.

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    Was brauchts denn noch?

    Das ODEON als kultureller Leuchtturm?
    Das ODEON hat ein Gesuch an den Regierungsrat gestellt, um als kultureller Leuchtturm anerkannt und somit besser subventioniert zu werden. Das Gesuch wurde vom Regierungsrat gemäss der Empfehlung der kantonalen Kommission für Kulturfragen abgelehnt. Die Begründung für diesen Entscheid macht uns ratlos.


    Es geht an die Substanz
    Das ODEON gibt es seit 100 Jahren. Seit 1998 wird es durch den Kulturverein geführt. Unser Betrieb ist bei 1.5Mio. Gesamtbudget zu 80% selbstfinanziert. Das ist für ein Kulturhaus dieser Grösse ein aussergewöhnlich hoher Anteil. Wir können den Betrieb ohne Erhöhung der Betriebsbeiträge in dieser Form nicht weiter stemmen.


    Warum öffentliche Gelder?
    Das ODEON ist – wie alle anderen Kulturbetriebe – auf Betriebsbeiträge der öffentlichen Hand angewiesen. Nur so können z.B. Nachwuchskünstler:innen gefördert, kleineren Produktionen eine Bühne geboten und innovative Programme gezeigt werden. Das ist eine wichtige Aufgabe der Kulturbetriebe, so können neue Ideen in die Gesellschaft getragen werden, es entsteht Raum für Experimente, die es nur im Kulturumfeld gibt.


    Wir wollen weiter!
    Das ODEON ist an 7 Tagen die Woche geöffnet und bietet ein riesiges Programm an Filmen, Veranstaltungsreihen, Konzerten, Theater, Kleinkunst, Kulinarik und vieles mehr.

    Wir haben noch lange nicht genug! Wir wollen uns noch weiter entwickeln, noch innovativer sein, noch inklusiver werden, noch mehr Erwachsenen und Kindern zeigen, wie Kultur verbinden kann, noch öfter Raum für Diskussionen bieten, für die leichten und die schweren Themen. Wir wollen unsere Verantwortung für die Bevölkerung – und auch unsere Mitarbeitenden – ernst nehmen. Wir wollen nochmal 100 Jahre! (mindestens!)


    Was kannst du tun?
    Erzähl unsere Geschichte deinen Freund:innen, deinen Mit-Politiker:innen, schreib einen Leserbrief, setze dich für kultur ein, werde laut für’s ODEON!

    Wenn du Fragen oder Ideen hast, komm gerne auf uns zu oder schreib ein Mail an info@odeon-brugg.ch .


    Medienberichte

    – Kulturhaus Odeon Brugg/ Kanton lehnt Beitrag an Betriebskosten ab (AZ 29.10.2025)