Öffnungszeiten
CINEMA und BÜHNE
45 Min. vor Vorstellungsbeginn (siehe Programm)
Tickets und Gutscheine können an der Kinokasse und an der Bar gekauft werden.
KASSE und TELEFON
Tel. 056 450 35 65
Montag bis Freitag ab 17 Uhr
Samstag und Sonntag ab 10 Uhr
BAR+BISTRO
ZMITTAG
Montag bis Freitag 11.30 Uhr bis 13.30 Uhr
ZUMTHOR
Regie: Wim Wenders
Shaun das Schaf – Spuk im Kürbisfeld
Regie: Steve Cox
FRANK & LOUIS
Regie: Petra Biondina Volpe
VAMPIRE HUNTER D: BLOODLUST
Regie: Yoshiaki Kawajiri
DONNERSTAG
QUEEN AT SEA
Regie: Lance Hammer
ZUMTHOR
Regie: Wim Wenders
A TALENT FOR MURDER
Regie: Anton Corbijn
FREITAG
ZUMTHOR
Regie: Wim Wenders
À BICYCLETTE!
Regie: Mathias Mlekuz
WAS WIR LESEN - BÜCHERABEND
FRANK & LOUIS
Regie: Petra Biondina Volpe
WENN DIE ERINNERUNG VERBLASST
Regie: Martina Rieder
IMAGINE PEACE
Regie: Fabian Chiquet
FRANK & LOUIS
Regie: Petra Biondina Volpe
A TALENT FOR MURDER
Regie: Anton Corbijn
ZUMTHOR
Regie: Wim Wenders
NAZA
Regie: Yuval Abraham, Rachel Szor
DER HÜHNERDIEB
FRANK & LOUIS
Regie: Petra Biondina Volpe
FRANK & LOUIS
Regie: Petra Biondina Volpe
FAR FROM THE MADDING CROWD
Regie: Thomas Vinterberg
QUEEN AT SEA
Regie: Lance Hammer
VATERLAND
Regie: Pawel Pawlikowski
A TALENT FOR MURDER
Regie: Anton Corbijn
FRANK & LOUIS
Regie: Petra Biondina Volpe
WILD HORSE NINE
Regie: Martin McDonagh
À BICYCLETTE!
Regie: Mathias Mlekuz
FRANK & LOUIS
Regie: Petra Biondina Volpe
A TALENT FOR MURDER
Regie: Anton Corbijn
WILD HORSE NINE
Regie: Martin McDonagh
A TALENT FOR MURDER
Regie: Anton Corbijn
ZUMTHOR
Regie: Wim Wenders
FRANK & LOUIS
Regie: Petra Biondina Volpe
HANS THEESSINK – SOLO
DE RÄGEBOGEFISCH
Regie: Florian Moch
DE RÄGEBOGEFISCH
Regie: Florian Moch
gekugelt... - zwei Saxophone
LA BOLA NEGRA
Regie: Javier Calvo, Javier Ambrossi
LA BOLA NEGRA
Regie: Javier Calvo, Javier Ambrossi
DAS FENSTER ZUM HOF
Regie: Alfred Hitchcock
PHIL`S FILMQUIZ
SHOTGUN STORIES
Regie: Jeff Nichols
LISA CHRIST - IDEAL
A TALENT FOR MURDER
Regie: Anton Corbijn
WIESO ICH?
PhiloTango - Philosophie ist Tanzen mit Gedanken
FRANCO SUPINO – ANNETTE SAGT
INGEBORG BACHMANN – JEMAND, DER EINMAL ICH WAR
Regie: Regina Schilling
ZUMTHOR
Regie: Wim Wenders
SOYBOMB
LES CHORISTES
Regie: Christophe Barratier
WALTER LIETHA
WALTER LIETHA - DRUM SING I, GRAD DRUM
Regie: Stefan Haupt
AKIRA – ANIMITTWOCH
Regie: Katsuhiro Ôtomo
ZORA DEL BUONO
YOU CAN SEE EVERYTHING
Regie: Nathan Fielder und Lance Oppenheim
PAUL ALLEIN ZU HAUS
LOLA RENNT
Regie: Tom Tykwer
BENEDIKT MEYER - PLUSQUAMPERFEKT
OLDBOY
Regie: Park Chan-wook
SISSI
Regie: Ernst Marischka
BEYOND ETERNITY – ARCHITECTURE FACING THE IMPERMANENCE
Regie: Arian Lehner
HEINIGERABEND
WÄNN ISCH ÄNTLICH WIENACHT?
SHOWING UP
Regie: Kelly Reichardt
THE DEBUT
Regie: Jesse Eisenberg
USCHI WASER UND SILVIA SÜESS
AM SCHNÜRCHEN
ATONEMENT
Regie: Joe Wright
PhiloTango - Philosophie ist Tanzen mit Gedanken
Evelyn & Kristina Brunner im Duo
DER GROSSE KATER
Regie: Wolfgang Panzer
Shirley Grimes
MUSICALPERLEN - MUSIK ZUM VERWEILEN
WISE WOMEN – FÜNF HEBAMMEN, FÜNF KULTUREN
Regie: Nicole Scherg
LOST SILVERFISH OF BERLIN
Regie: Rory Ryder
MICHAEL ELSENER - GUTE ENTSCHEIDUNG!
IMMER WENN ES SCHNEIT
WILLI WOTTRENG - UNTER DRUCK
CERTAIN WOMEN
Regie: Kelly Reichardt
MAKE MATERIALS MATTER
Regie: Marc-Christoph Wagner, Simon Weyhe
DEAD MAN
Regie: Jim Jarmusch
Sarah Hakenberg - ich war's nicht
LENCHENS GEHEIMNIS
BELLE
Regie: Amma Asante
RONJA RÄUBERTOCHTER
THE EDUCATION OF JANE CUMMING
Regie: Sophie Heldman
LE CHANTIER
Regie: Jean-Stéphane Bron
NO TE MUERAS SIN DECIRME ADONDE VAS
Regie: Eliseo Subiela
AZZA
Regie: Stefanie Brockhaus
BURNING MEMORIES
Ihr ganzes Leben hat sich Alice Schmid mit den Themen Kinder, Gewalt und Missbrauch beschäftigt. Sie hat dazu Bücher geschrieben und Filme gemacht, ohne sich bewusst zu sein, dass sie selber in ihrer Jugend Opfer eines Missbrauchs war. Sie hat das Ereignis, als sie sechzehn war, nicht nur aus dem Bewusstsein verdrängt, sondern komplett vergessen. 50 Jahre später sieht Alice zufällig in Oslo das Gemälde «Pubertät» von Edvard Munch mit einem nackten Mädchen, das sie schlagartig daran erinnert, was ihr damals passiert war. Alice verstummte nach dem Missbrauchserlebnis und landete bei Mädchen aus dem Bürgerkrieg im Kongo in einem katholischen Mädcheninternat in Belgien. Bei ihnen fand sie ihre Sprache wiederund entdeckte ihre Faszination für den schwarzen Kontinent, wo sie mehrere Filme drehte. Der Schock der Erinnerung sitzt tief. Intuitiv reist sie in die Wüste Südafrikas. Sie geht den Fragen nach: Weshalb konnte ihr das geschehen und warum hat sie geschwiegen? Wie funktioniert diese Form des Vergessens bzw. der Verdrängung? Wie kommt es, dass sie in all ihren Filmen genau diesen Fragen zu den Themen Missbrauch und Gewalt nachging, ohne an ihr eigenes Erlebnis zu denken? Alice will Antworten auf diese Fragen, geht zurück in ihre Vergangenheit und richtet den Blick auf das Phänomen des Schweigens und der Verdrängung, das viele Frauen und auch Männer trifft. In diesem Film agiert Alice Schmid zum ersten Mal vor der Kamera. Dabei wird ihr klar, warum sie all die Jahre Filme über Kinder und Gewalt gemacht hat. Warum sie so geworden ist, wie sie ist, und warum sie keine Angst vor Gewalt hat, sondern sich vor Nähe und Liebe fürchtet. Eine filmische Verarbeitung zu den gesellschaftsrelevanten Themen Selbstwertgefühl, Liebe und körperliche Nähe, häusliche Gewalt, sexueller Missbrauch, Verdrängung, Scham, Angst und der Platz der Kinder und Mädchen damals und heute in unserer Gesellschaft. Ihr Film ist eine persönliche Spurensuche nach Bildern, Worten und Emotionen, um sich mit ihrer eigenen Erfahrung zu versöhnen und Frauen und Männern eine Tür zur selbstbestimmten Auseinandersetzung mit ihrem erlebten Missbrauch zu öffnen.
